Blue Flower

Nach einem guten und reichhaltigen Frühstück holten wir die Räder aus der Garage, es wurde gepackt und dann gings um 08:45 Uhr los. Die längste Tagesetappe lag vor uns.

 

Zunächst mussten wir wieder runter an den Neckar und dann ging es auf dem Neckartalradweg aufwärts in Richtung Heilbronn. Bei Nebel und leichtem Niesel passierten wir Heilbronn. Über Berg und Tal (wusste gar nicht dass es dort solche Steigungen gibt) kamen wir nach Lauffen. In den Weinbergen wurde feste gearbeitet. In Lauffen dann der Wunsch nach frischen Brötchen. Über verwinkelte Gassen arbeiteten wir uns in Ri. Bahnhof vor, dort war die einzige Backstation die wir finden konnten, einen richtigen Bäcker gab’s nicht. Ein paar Brötchen wurden gekauft, die Brezeln überzeugten nicht, auch der Getränkevorrat wurde etwas aufgefrischt. Nach einem kleinen Vesper ging es dann weiter. Wir hatten in 1:27 Std. gerade mal 26 km zurückgelegt.

 

Immer wieder leichter Regen begleitete unsere Fahrt in Ri. Ludwigsburg.

 

Bei Hessigheim passierten wir die Felsengärten und waren versucht beim Weinfest in der neuen Felsenkellerei einzukehren. Wir hielten uns dann mit ein paar Trauben und Äpfeln schadlos. Bisher hatten wir 46,94 km unserer Tagesetappe zurückgelegt, es war 12:00 Uhr.

Weiter ging die Fahrt immer am Neckar entlang. Der Regen wurde stärker und teilweise wurde die Regenkleidung angelegt. Gegen 13:30 Uhr und nach 66,94 km kamen wir im Bereich LB-Hoheneck nach einer Fahrzeit von 3 Std. und 40 Minuten am „Uferstüble“ zwischen Neckarweihingen und Hoheneck am Neckar gelegen an. Bei schönem Wetter sicherlich ein toller Biergarten, an diesem Tage aber bot uns die beheizte „Almhütte“ http://www.uferstueble.de  Schutz vor dem Regen und den nicht gerade hohen Temperaturen.

 

Bei Weizenbier und „Wilden Kartoffeln“ warteten wir auf ein Nachlassen des Regens und konnten unsere Klamotten etwas trocknen und uns aufwärmen.

Nach ca. 1 Std. Pause entschlossen wir uns zur Weiterfahrt und kündigten unseren Besuch im FLZ des PP Aalen am Interimsstandort Waiblingen an.

Gut durchnässt aber trotzdem mit guter Laune erreichten wir gegen 15:45 Uhr Waiblingen. Vorausgegangen war die Abzweigung vom Neckartal ins Remstal. Über Remseck sind wir direkt an der Rems entlang in Ri. Waiblingen gefahren. Bei gutem Wetter sicherlich eine tolle Strecke durch das enge Tal bei Regen und Nässe sicherlich nicht ganz so toll.

Nach kurzer Orientierungslosigkeit in der Stadt fanden wir aber den Alten Postplatz. Im Hof der Polizei konnten wir unsere Räder abstellen und die nassen Klamotten ausziehen.

 

 

Dann ging es zunächst ins Untergeschoß in den Zellentrakt. Ein Bild in der Ausnüchterungszelle musste natürlich sein.

 

 

Durch  das Treppenhaus ging es dann in das Obergeschoss des Gebäudes, wo sich derzeit das Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Aalen befindet. Polizeihauptkommissar Stefan Kuchel, der stellvertretende Polizeiführer vom Dienst, nahm uns in Empfang und führte uns durch das Lagezentrum. Im Lageraum erklärte und erläuterte er die Arbeitsabläufe. Auch erwähnte er, dass der heutige verregnete 3. Oktober für die Einsatzkräfte sehr angenehm sei. Das schlechte Wetter brachte an diesem Tag nicht viele Leute nach draußen, so dass es auch für die Polizei relativ ruhig blieb.

Nach einem interessanten Vortrag mit vielen Fragen ging es dann nach fast einer Stunde wieder zu den Fahrrädern, wir mussten uns auf den restlichen Weg nach Urbach machen.

Es hatte aufgehört zu regnen, war aber nach wie vor zu kalt. Wir verließen Waiblingen weiter Rems aufwärts in Ri. Schorndorf. Noch knappe 30 km lagen vor uns, aber die Aussicht auf ein gutes Essen und eine warme Dusche trieb uns vorwärts Über Großheppach, Winterbach und durch Schorndorf durch erreichten wir Urbach.

Von Schorndorf bis Urbach durften wir nochmals im Regen fahren. Am Ortsbeginn die Frage, wo ist unsere Unterkunft? Wir wollten uns am Kirchturm orientieren und fuhren in Richtung desselben. Schräg gegenüber fanden wir unsere Gaststätte, das „Rössle“  http://www.roessle-urbach.de/ . Die Wirtin erwartete uns schon und zeigte uns den Abstellplatz für unsere Räder. Dann wurden die Zimmer verteilt und bezogen und es gab die ersehnte heiße Dusche.

Eineige Zeit später trafen wir uns alle in der Gaststube, dort war für uns bereits ein Tisch gedeckt. Bei „Haller Löwenbräu“, einer guten Hochzeitssuppe, schwäbischem Rostbraten und anderen leckeren Gerichten füllten wir unsere „Kohlehydratspeicher“ wieder auf.

Anschließend ging es zum gemütlichen Teil, es wurden die Karten wieder herausgeholt.

Dieter hatte wie immer bei der Auswahl der Unterkunft ein glückliches Händchen bewiesen, alle waren zufrieden.

Unsere Ankunftszeit in Urbach war um 18:20 Uhr, der Tacho zeigte 112 km und die reine Fahrzeit betrug 6 Std. 14 Minuten. Ein Schnitt von knapp 18 km/h konnte sich sehen lassen.

 

 

Länge Dauer Geschwindigkeit Trackpunkte Punktabstand
112.9 km
06:38:17
17 km/h
8514
13.26 m
Höhendifferenz tiefster Punkt höchster Punkt Höhenmeter auf Höhenmeter ab
143 m
129 m
272 m
2637 m
2550 m